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Birkis | Chronik | Umweltschutz | Unser Birkis Fußbett | Unsere soft⊕base Sohle |

 

Unsere Chronik

 

1774
Eintrag von Johann Adam Birkenstock im kirchlichen Archiv als „Untertan und Schuhmacher“.


1896
Konrad Birkenstock, Schuhmachermeister, führte zwei Schuhfach-
geschäfte in Frankfurt und begann mit der Herstellung von Fußbett-Einlagen.

1899
in einem Zeitraum von rund 15 Jahren hielt Konrad Birkenstock fachliche Vorträge vor
führenden Meistern und Innungen, um seine Ideen des vollplastischen Maßschuhs zu
erläutern und um Lizenzverträge für die Herstellung seiner Schuhe mit Fußbett zu schließen.
Nach und nach bereiste er Deutschland sowie Österreich.


1913
Der älteste Sohn von Konrad Birkenstock, Carl Birkenstock, tritt in das elterliche Geschäft ein.


1915
Während des Krieges wird Konrad Birkenstock Senior im Lazarett Frankfurt-Friedrichsheim in
der orthopädischen Werkstatt mit der Anfertigung von orthopädischen Schuhen für Kriegsverletzte
beauftragt. Die Schuhe nach seinem System fanden Anerkennung und Förderung durch
Professor Dr. med. Ludhoff, den Leiter des riesigen Lazaretts.


1925
Konrad Birkenstock Junior tritt in die Firma ein. Eine größere Fabrik mit großem Gelände wird in
Friedberg/Hessen erworben und ausgebaut. Der große Kundenkreis erfordert eine beachtliche
Tagesproduktion, die in Tag- und Nachtschichten erarbeitet wird.
Im Herstellungsprogramm: das Blaue Fußbett. Geliefert wird zu dieser Zeit bereits nach Österreich,
Frankreich, Italien und Belgien sowie nach Dänemark, Norwegen und Schweden. Auch Luxemburg,
die Niederlande, die Schweiz und die Tschechoslowakei zählen zu den Kunden.


1932
Beginn der berühmt gewordenen Birkenstock®-Schulungs-kurse. In diesen einwöchigen
Fußdienst-Fachkursen werden in den folgenden Jahren mehr als 5.000 Fachleute gründlich
geschult. Führende Ärzte unterstützen die Kurse und das System Birkenstock.


1947
Das Fachbuch „Fußorthopädie System Birkenstock“ erscheint mit 112 Seiten, 55 Bildern,
in einer Auflage von 14.000 Exemplaren - damals das meistverkaufte Fachbuch für Fußorthopädie.


1954
Karl Birkenstock beginnt seine Mitarbeit in der Firma und schreibt seine ersten Kapitel
in der Unternehmenserfolgsgeschichte.


1966
Die Entwicklungsarbeiten für den selbstfärbenden Fußmessbogen werden erfolgreich
abgeschlossen. Das Verfahren wird zum Patent sowohl in Deutschland als auch in den
U.S.A. und den meisten europäischen Ländern angemeldet. Diese selbstfärbenden
Fußabdruck-Papiere erleichtern den Birkenstock-Verkaufsstellen den Verkauf über die
Grenzen der Stadt hinaus.


1969
Für das Orthopädie-Handwerk wird Birko-Kork entwickelt, ein formbarer Thermo-Kork.
Er kommt erstmals bei Kork-Leder-Fußbett-Rohlingen im Orthopädie-Handwerk zum Einsatz.


1972
Das „Buch der Gesundheit“ wird gedruckt: Auflage 30.000.


1973
Eine elektromechanische Formengestaltungsmaschine wird entwickelt, mit deren Hilfe von
einem einzigen Modell alle Größen stufenlos in den jeweils richtigen Proportionen modelliert
werden können. Zusätzlich ist dies in beliebigen Weiten bei variabler Gestaltung von Fersen
und Vorfußbereichen möglich. Damit ist Birkenstock in der Entwicklung weltweit führend.


1974
In Sankt Katharinen/Rheinland-Pfalz wird ein Stanzbetrieb errichtet.


1979
In Sankt Katharinen wird ein Zweigbetrieb gebaut und mit modernen Großstanzen mit einer
Stanzkraft von je 1.000 Tonnen ausgestattet.

1980
Die erste, speziell entwickelte, computergesteuerte und programmierbare Formengestaltungsanlage
wird in Betrieb genommen, welche die 1973 entwickelte Anlage ersetzt.
Diese Anlage fertigt gleichzeitig vier Formen.


1982
Nach drei Jahren Vorarbeit wird die Birkenstock-Zehensteg-Sandale in fünf verschiedenen
Modellen auf den Markt gebracht.


1983
Die „Birkenstock- Fußfibel“ wird in einer Auflage von 360.000 Exemplaren gedruckt.
Zwei Schutzrechte werden auf die Birkenstock-Entwicklung „Zehensteg-Sandale“ vom
Patentamt geschützt.


1984
Alex Birkenstock, der zweitälteste Sohn von Karl Birkenstock, tritt in die Firma ein. Sechs weitere
Schutzrechte für Zehensteg-Modelle sowie zahlreiche weitere Schutzrechte werden für Birkenstock
eingetragen. Um den Kundenservice weiter zu perfektionieren, wird ein größeres Lager bezogen.
Hauptanliegen ist es, Bestellungen noch am Tag der Anfrage zu versenden.
Das Markenzeichen-Schutz-recht für das „Fußbett“ wird für weitere zehn Jahre erteilt und bestätigt.
Fachhändler bestellen in diesem Jahr etwa 14 Millionen Verbraucher-Prospekte.


1985
Am 8. März beginnt das erste große Juniorentreffen bei Birkenstock in Bad Honnef.
Neue Birkenstock-Schuhe werden nach langen Vorbereitungen in das Programm aufgenommen.
Das neue Material Birko-Zell wird für das Orthopädie- Handwerk auf den Markt gebracht.


1986
Eine neue Birko-Sport-Einlage für den Sport- und Freizeitbereich wird im Fachhandel angeboten.
Das zweite Juniorentreffen mit mehr als 200 Teilnehmern findet statt.


1987
Der Zweigbetrieb in Sankt Katharinen wird mit weiteren modernen Großstanzen und einem großen
Lager ausgebaut.
Birkenstock liefert erstmals Übergrößen bis Schuhgröße 50 in zwei Weiten.
Mehr als zwei Millionen Spezialkataloge werden für den Fachhandel und die Publikumswerbung eingesetzt.


1988
Christian Birkenstock, der jüngste Sohn von Karl Birkenstock, beginnt seine Mitarbeit
in der Firma.
Umweltfreundliche, lösungsmittelfreie Kleber werden in der Produktion eingesetzt;
die hohen Mehrkosten für große Maschinenanlagen und fast verdoppelten Klebstoffpreise
werden durch bessere Verklebungsqualität wettgemacht – weltweit vorbildlich!
Bundeskanzler Helmut Kohl besucht die Birkenstock Orthopädie GmbH & Co.KG.


1989
Birkenstock übernimmt vom Continental-Konzern die Alsa GmbH mit einer Sohlen- und
Kork-Bettungsproduktion. Ein vierstöckiges Produktionsgebäude speziell für die Bettungsproduktion
sowie ein Produktionsbetrieb in Asbach, der auf Orthopädie-Produkte spezialisiert ist, werden neu gebaut.


1990
Stephan Birkenstock, der älteste Sohn Karl Birkenstocks, tritt in die Firma ein. Die Bettungsproduktion
wird modernisiert und erweitert. Unter Berücksichtigung des Umweltgedankens wurde der Energieverbrauch
um mehr als 90% gesenkt! Darüber hinaus werden große Wärmerückgewinnungsanlagen in die Lüftungen
eingebaut sowie eigene Anlagen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung mit Wärmenutzung und
richtungweisender Abgasreinigung errichtet.
Kurz nach dem Fall der Mauer engagierte sich Birkenstock als eines der ersten Unternehmen in Sachsen.
Mittlerweile schaffen dort drei Produktionsstätten 450 Arbeitsplätze. Alex Birkenstock gründet die Tatami GmbH,
die Marke für führende, orthopädisch ausgerichtete Fachgeschäfte. Die ersten Modelle mit neuartigem,
patentierten Fußbett werden ausgeliefert und kommen bei der Kundschaft mit gehobenen Ansprüchen
hervorragend an.


1991
Entwicklung der Marke Papillio, eines Modeprogrammes mit immer wieder wechselnden, aktuellen Farbmustern
und dem bewährten Fußbett in zwei Weiten.
Die Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth besucht das Unternehmen Birkenstock.


1992
Birkenstock liefert die ersten handgenähten Komfortschuhe.


1993
Erste Bauarbeiten für ein neues großes Auslieferungslager in Vettelschoß. Gründung der Birki Schuh GmbH.


1994
Christian Birkenstock gründet die Betula Schuh GmbH, die Marke, die heute mit ihrer häufig wechselnden
Angebotspalette für Kinder und Erwachsene eine Wohlfühlwelt rund um den Fuß schafft. Ob im Beruf,
n der Freizeit, beim Sport oder zu Hause - Betula hat den Schuh für jeden Zweck und in jeder Preisgruppe.


1995
Aus den Birkenstock-Komfortschuhen entsteht die Footprints Schuh GmbH, die als eigene Marke weltweit
registriert wird.
Eine neue, große Lagerhalle wird in Asbach gebaut.
Die Alsa GmbH entwickelt das Verfahren der Direktanschäumung für die Marke Birki´s.
Damit stellt Birki Schuh GmbH erstmals Sandalen ohne einen Verklebungsvorgang her.


1996
Im Frühjahr wird ein neues Hochregallager in Asbach in Betrieb genommen, welches die Logistik
enorm unterstützt.
Im Juli wird der Grundstein für ein neues, großes Auslieferungslager in Vettelschoß gelegt.


1997
Im Frühjahr verlassen die ersten Sendungen das neue Auslieferungslager in Vettelschoß.
Durch die enormen Ausmaße und die neuartige Fördertechnik dieser Lagerhalle werden neue
Maßstäbe in der Lagerhaltung gesetzt.


1998
Die Verwaltungs- und Verkaufsabteilungen ziehen von Bad Honnef in das Versandgebäude nach Vettelschoß.
Im Frühjahr wird die traditionelle Serie des Händlertreffens wieder aufgenommen.
Betula erwirbt die Burg Ockenfels und baut diese zum Kundenzentrum aus.
Im Oktober 1998 wird das Automatische Kartonlager (AKL) mit mehr als 10.000 Kartons Lagerkapazität in
Vettelschoß in Betrieb genommen.
Das computergesteuerte AKL ermöglicht das Ein- und Auslagern von 80.000 Schuhpaaren pro Tag.


1999
Birkenstock feiert das 225-jährige Jubiläum. 1774 aus dem Schuhmacher-Handwerk entstanden,
liefert Birkenstock heute weltweit.
Das zweite internationale Händlertreffen findet im Kunden-Service-Center in Vettelschoß mit mehr als 200
Teilnehmern statt. Die Footprints GmbH erweitert ihr Programm mit einer Trekking-, einer Herren- und einer
Damenschuh-Kollektion. Aufgrund eines speziell entwickelten Produktionsverfahrens gelingt es der Marke Birki's,
den weltweit ersten, extrem leichten Clog aus EVA herzustellen.


2000
Die 1990 von Alex Birkenstock eingetragene Tatami Schuh GmbH feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Das Programm
von Tatami wird um eine neue Trekking-Sandale erweitert.
Eine elegante Herrenlinie ergänzt die Kollektion der Marke Footprints.
Die Marke Birki´s stellt eine Sandalen-Kollektion vor, die komplett aus EVA besteht und ohne Verklebung hergestellt wird.
Für den Versand ist die Fertigstellung einer zusätzlichen automatischen Kommissionieranlage (AKA) geplant.
Die neue, große Anlage soll die Arbeitskräfte in Zukunft dabei unterstützen, Einzelpaare noch schneller
zu kommissionieren und auszuliefern.


2001
Der Produktionsbetrieb von Birkenstock, die S.P.P. Stanzen Prägen Pressen GmbH, feiert zehnjähriges
Jubiläum in Bernstadt/Sachsen.
Die neue automatische Kommissionieranlage (AKA) ist fertiggestellt und bietet die Möglichkeit,
computergesteuert 6.000 Einzelpaare täglich ein- und -auszulagern. Sie macht eine Belieferung
innerhalb von 24 Stunden möglich.


2002
Die Qualitätsmarke Birkenstock feiert das 25-jährige Jubiläum des beliebten und vielgetragenen Klassikers “Boston”.


2003
Birkenstock feiert das 30-jährige Jubiläum des Modells “Arizona”, eines der erfolgreichsten Sandalen-Modelle
aus dem Traditionshaus.

Die L+L Lieferservice und Logistik GmbH feiert das 10-jährige Jubiläum.
Das Unternehmen steht für Innovation und modernste Logistik, um seinen Kunden den bestmöglichen Service zu bieten.


2004
Die Traditionsmarke Birkenstock bekam den Drapers Award 2004 in der Kategorie "Beste Schuhmarke des Jahres" von der anerkannten Londoner Modezeitschrift verliehen.

2005
Eine neue Logistik-Halle der Firma L+L wird neben der Firmenzentrale von Birkenstock in Betrieb genommen.


2006
Die Marke Birkenstock wurde in der Kategorie “Bester Laufschuh” mit dem Cleo Fashion Award 2006 in Singapur
ausgezeichnet.


2007
Auch in diesem Jahr wurde die Marke Birkenstock in Singapur mit dem Cleo Fashion Award in der Kategorie
“Bester Laufschuh” ausgezeichnet.

Die drei Inhaber der Birkenstock Orthopädie GmbH & Co. KG. Stephan, Alex und Christian Birkenstock übernehmen
den langjährigen Vertriebspartner Birkenstock Distribution USA, Inc. (BDUSA). BDUSA firmiert ab sofort unter der
Birkenstock USA, LP. Firmensitz ist der bisherige Standort der BDUSA Novato (Kalifornien).


2008
Die 2007 von den Birkenstock-Gesellschaftern gegründete SAC Footwear GmbH & Co. KG übernimmt ab
2008 die Vermarktung der Birkenstock-Einlegesohlen. Firmensitz ist Vettelschoß


2009
Eine neue und größere Fußbett-Produktion in Görlitz wird ab Frühjahr 2009 in Betrieb genommen.
 
 
 

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