Original BIRKENSTOCK® Fußbetten bestehen heute aus den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. ALPRO®-Schaum oder ALPRO®-Cell, PU oder EVA. Das erste Original BIRKENSTOCK® Fußbett wurde allerdings aus einem Kork-Latex-Gemisch hergestellt – und bis heute werden die meisten Fußbetten, die diese Auszeichnung tragen, aus eben diesem Material gefertigt.
Und genau am Kork-Latex erkennen Sie die herausragende Qualität, denn: Kork ist nicht gleich Kork.
Für die Modelle im bessergehen-Shop kommt nur Kork reinster und höchster Qualität zum Einsatz. Allein der Kork dieser Qualitätsstufe erfüllt alle Eigenschaften, die für die Fußbetten-Herstellung wichtig sind: hervorragende Dämpfung, Isolierung gegen Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit sowie anpassungsfähige Flexibilität.
Viele aufwändige Arbeitsschritte sind notwendig, um den Kork höchster Qualität zu ernten. Vorsichtig werden die Rinden der portugiesischen Kork-Eiche entfernt (abgeschält), um den wertvollen Rohstoff nicht zu beschädigen. Danach wird die Rinde frei schwimmend in großen Becken gekocht und anschließend in Streifen geschnitten.
Aus diesen Kork-Streifen entstehen dann zwei Produkte, die ein besonderes Lebensgefühl symbolisieren: Flaschenkorken für den besten Wein und Kork-Granulat für den angenehmsten Komfort der Original BIRKENSTOCK® Fußbetten.
Beides verlangt ausschließlich die beste Kork-Qualität. Genießen Sie dieses Gefühl! Mit allen Sinnen!
Ausführlicher gesagt: Strapazierfähigkeit, Langlebigkeit, Flexibilität, Passform und gesunder Komfort. Was wollen Sie mehr?
Bei bessergehen können Sie sicher sein, dass Ihr Lieblingsschuh auch nach Jahren noch gut aussieht und seine bequemen Trageeigenschaften behält.
Die originalen, anatomisch geformten BIRKENSTOCK®-Fußbetten bestehen heute aus den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. ALPRO®-Schaum oder ALPRO®-Cell, PU oder EVA. Das erste original BIRKENSTOCK® Fußbett wurde allerdings aus einem Kork-Latex-Gemisch hergestellt – und bis heute werden die meisten Fußbetten von BIRKENSTOCK® und den Lizenzmarken aus eben diesem Material gefertigt.
Kork ist ein weicher, sehr dämpfender Naturrohstoff. Das Gewebe besteht zu 89% aus gasförmigem Material. Somit ist die Dichte von Kork sehr gering, sie liegt zwischen 0,12 und 0,20 kg/m3. Ein Kubikzentimeter Kork besteht aus 30 bis 42 Millionen Zellen. Jede der Zellen ist ein 14-seitiges, mit Luft gefülltes Polyeder. Insgesamt besteht Kork zu fast 50% aus Suberin (eine Mischung aus Fettsäure und starkem organischen Alkohol) sowie weiterhin aus Lignin, Zellulose, Polysacchariden, Tanninen und Wachs.
Wenn man von Kork spricht, ist damit oftmals die Rinde (Borke) der Korkeiche gemeint. Diesen immergrünen Laubbaum findet man heutzutage überwiegend in den westlichen Mittelmeerländern Algerien, Marokko, Portugal, Spanien und Tunesien. Auch in Italien und auf Sardinien sind einige Bestände vorhanden. Korkeichen werden zwischen 10 und 20 Meter hoch (in seltenen Fällen bis zu 25 Meter) und erreichen einen Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Die Bäume bilden eine dichte und asymmetrische, in einer Höhe von zwei bis drei Metern ansetzende Krone, die sich bei freistehenden Exemplaren weit ausbreitet. Die Krone kann sich in mehrere voneinander abgesetzte, rundliche Teilkronen gliedern. Korkeichen können bis zu 400 Jahre alt werden, jedoch erreichen beerntete Bäume nur ein Alter von 150 bis 250 Jahren. Die Korkeiche zeichnet sich vor allem durch ihre Widerstandsfähigkeit aus, so überlebt sie z.B. Waldbrände, da ihre Korkrinde sie schützt.
Den Rohstoff Kork kann man zum ersten Mal von einer Korkeiche ernten, wenn diese mindestens 15 Jahre alt ist. Die erste Korkschicht nennt man „männlicher Kork“. Sie ist noch rissig und wenig elastisch, somit also von geringer Qualität. Daher wird dieser Kork höchstens als Isoliermaterial verwendet. Erst die darauffolgenden Korkernten liefern einen qualitativ höherwertigen Kork, den „weiblichen Kork“, der im vollen Umfang kommerziell genutzt werden kann. Den qualitativ besten Kork erhält man bei der zweiten, dritten und vierten Ernte. Nach jeder Ernte wächst die Rinde innerhalb von neun bis elf Jahren wieder nach.
Die Korkernte erfolgt jeweils im Sommer und wird sehr umsichtig per Hand durchgeführt. Es ist besondere Vorsicht geboten, denn die dünne Schicht der Korkmutterzellen (Phellogen) darf nicht beschädigt werden, damit der Baum wieder eine neue Korkschicht produzieren kann. Pro Jahr wächst der Kork ca. 2 bis 9 mm nach, so dass sich die Qualität des nachwachsenden Korks nach jeder Ernte ein wenig verbessert. Wenn der Kork geerntet wird, hat er meist eine Schichtstärke von 2,7 bis 4 Zentimetern. Im Laufe ihres Lebens kann eine Korkeiche insgesamt zwischen 100 und 200 Kilogramm Kork liefern.
Nach der Ernte, die Saisonarbeiter mit Äxten erledigen, wird die abgeschälte Rinde vorsortiert. Auf Sammelplätzen wird sie mindestens sechs Monate zum Trocknen aufgestapelt. Dann werden die Rinden zunächst in großen Becken frei schwimmend eine Stunde lang in Wasser gekocht, so dass der Kork geschmeidig wird. Gerbstoffe werden ausgespült und Insekten, die sich in der Borke einquartiert haben, werden entfernt. Danach wird der Kork in Streifen geschnitten und nochmals mindestens drei Wochen lang in dunklen, klimatisierten Depots getrocknet, bevor er zur endgültigen Weiterverarbeitung kommt.
Aufgrund seiner besonderen Kombination aus physikalischen, chemischen aber auch optischen Attribute ist Kork wirtschaftlich sehr interessant und vielfältig einsetzbar. Er ist wasser- und gasdicht, sehr elastisch und schlecht brennbar. Außerdem hat er eine geringe Wärmeleitfähigkeit, was ihn zum perfekten Dämmmaterial macht. Die bekannteste Art der Verwendung des Korks ist als Flaschenverschluss („Korken“). Aber auch als Dichtungs- bzw. Isoliermaterial, als Schwimmer an Angeln und Netzen, als Pinnwand oder als Fußbodenbelag findet er Anwendung. Und selbstverständlich wird er auch in der Schuhproduktion bzw. Orthopädie genutzt, so wie bei den bequemen, anatomisch geformten Fußbetten von BIRKENSTOCK® und den Lizenzmarken.
Quellen:
Wikipedia: www.wikipedia.org
Deutscher Kork-Verband: www.kork.de
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