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Unser Motto: Gemeinsam besser gehen!

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Florian



Florians Leidensweg

Das menschliche Schicksal hält für uns nicht nur Sonnenschein parat. Es gibt leider auch immer wieder die Plätze, die im Schatten liegen. Und die sind dann in der Regel mit Krankheit, Leid, Not und schierer Verzweiflung gepflastert – wie bei dem kleinen Florian Brümmer aus Saarbrücken-Malstatt.

Er hat wahrlich solch einen dornenreichen und steinigen Weg erwischt, der kleine Florian, der im November drei Jahre alt geworden ist. Das Schicksal meint es mit dem Buben aus Saarbrücken-Malstatt nicht gut. Florian wird von einer komplexen Krankheit geplagt. Er leidet nach Meinung der Ärzte unter dem sogenannten Noonan-Syndrom (diese Erkrankung basiert auf einer Chromosomenanomalie und ist nach der US-amerikanischen Kinderkardiologin Jacqueline Noonan benannt), einer Stoffwechselerkrankung (Leber und Milz sind zum Beispiel zu groß) und einer seltenen Knochenkrankheit, die in der Medizin als Achondroplasie bezeichnet wird. Des Weiteren hat der Kinderarzt in seiner Herzwand ein Loch entdeckt. Nicht zuletzt sind Arme und Beine zu kurz. Und eine medizinische Enddiagnose gibt es bei Florian nicht.

Für Florian bedeutet dies, dass er permanent Schmerzen hat. Zudem ist er menschenscheu, ängstlich, kann nicht sprechen, kann nicht laufen. Er rutscht auf dem Hosenboden durch die Wohnung und verträgt keine feste Nahrung. Zudem leidet er unter Krämpfen und öfters auch unter Erstickungsanfällen. Wenn er sich seinen Eltern oder Geschwistern mitteilen will, kommt nur eine Art Babyschreien über seine Lippen.

Die Eltern leben in ständiger Sorge

So ist der kleine Junge aus der Siedlungswohnung in der Malstatter Röth verständlicherweise das ganz große Sorgenkind in der Familie. Doch gerade solche Sorgenkinder liegen einem bekanntlich ganz besonders am Herzen. Das gilt auch uneingeschränkt für Andreas und Bianca Brümmer, die als Eltern den kleinen Jungen ohne Wenn und Aber lieb haben. Obwohl die Brümmers nicht auf Rosen gebettet sind, tun sie für den kleinen Jungen rund um die Uhr alles nur Menschenmögliche. Aber die Mittel der Eltern sind leider stark begrenzt, denn Vater Andreas ist arbeitslos, hat als Hartz-IV-Empfänger einen Frührentenantrag gestellt. Der gelernte Schmelzer, der früher in einem Stahlwerk arbeitete, ist gesundheitlich selbst angeschlagen. Nicht zuletzt wegen der Sorgen und der Kümmernisse um seinen kranken und pflegebedürftigen Sohn Florian. So hat der Vater zwei Herzinfarkte, einen Schlaganfall, einen Bandscheibenvorfall und eine Herz-OP hinter sich. Im Haushalt der Brümmers leben mit Patrick (15) – er ist zu 50 Prozent geistig behindert und geht auf eine Sonderschule – und Patricia (13) zwei weitere Kinder, die aus der ersten Ehe von Vater Andreas stammen.



Andreas Brümmer ist über das Schicksal von Florian ganz verzweifelt: „Florian ist unheilbar krank und hat nach Auskunft der Ärzte ein verkürztes Leben. Unser Wunsch ist und bleibt es aber, dass Florian zumindest ohne Schmerzen leben kann.“ Eine Schmerztherapie mit Morphin wurde bei Florian nach 14 Tagen abgebrochen, weil er das Medikament nicht vertrug. Eine zweite Schmerztherapie soll möglicherweise eingeleitet werden. Ohne Schmerzmittel kann der kleine Junge jedoch nicht leben: Nurofen-Saft oder Nurofen-Zäpfchen sind notwendig, um Florian über die harten Klippen des Alltags hinwegzuhelfen. Besonders betroffen macht es die Eltern, dass ihr gemeinsames Kind auch unter der seltenen Knochenkrankheit leiden muss. Dazu Vater Andreas: „Bei unserem Jungen verkrümmen sich im Körper die Knochen. So haben sich Becken und Wirbelsäule bereits verkrümmt. Und die Röntgenbilder beweisen, dass unser Sohn nie richtig laufen kann. Die Wirbelsäule ist bereits nach links gewachsen, rechts wächst bei Florian ein Buckel.“ So erfährt Florian regelmäßig Krankengymnastik und Frühförderung durch Therapeuten der Saarbrücker Lebenshilfe.

Bestens aufgehoben fühlt sich die Saarbrücker Familie mit ihrem kranken Jungen bei dem Völklinger Kinderarzt Dr. Thomas Greff. Darüber hinaus ist Florian „Stammpatient“ in der „Villa Metabolica“, der Universitäts-Kinderklinik Mainz, wo er von Professor Dr. Michael Beck und seinem Team fürsorglich behandelt und ärztlich betreut wird. Die „Villa Metabolica“ hat sich auf angeborene Stoffwechselerkrankungen spezialisiert, und Professor Dr. Beck als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin auch auf Syndrome und Skelett-Dysplasien. Dr. Thomas Greff ist indessen ein wichtiges Bindeglied zwischen Saarbrücken und Mainz. Der Völklinger Kinderarzt kommuniziert ständig mit seinen Kollegen von der Mainzer Uni und hält sie in Sachen Florian auf dem Laufenden.

Vom 2. bis 16. Mai dieses Jahres reisen Andreas, Bianca und Patricia Brümmer mit ihrem Sorgenkind nach Marmaris in die Türkei, wo eine 14-tägige Delfintherapie dem Saarbrücker Jungen weiterhelfen soll. Das dortige Therapiezentrum, in dem auch deutsche Ärzte und deutsche Therapeuten arbeiten, verspricht sich eine ganze Menge von dieser Behandlungsmethode. Die Delfintherapie soll bewirken, dass Florian das Sprechen erlernt. Außerdem sollen dadurch seine Ängste zu den Menschen abgebaut werden. Die Kosten für die Therapie in der Türkei – rund 8.000 Euro – sind für die Brümmers durch Firmen, Freunde und Organisationen aufgebracht worden. Der Wunsch der Eltern ist denkbar einfach: „Unser größtes Geschenk wäre es, wenn Florian spricht. Natürlich wäre auch der Abbau seiner Ängste für uns äußerst bedeutungsvoll.“ Tatsache ist aber auch, dass 2012 und wohl auch 2013 Anschlusstherapien mit Delfinen angedacht sind. Diese beachtlichen Kosten wären aber von den Brümmers alleine nicht zu stemmen.

Die Eltern werden jedoch nichts unversucht lassen, um Florian Linderung und wenigstens kleine Fortschritte zu verschaffen. Vater Andreas umreißt die Gesamtsituation klipp und klar: „Wir gucken nur nach vorne, obwohl wir wissen, dass Florian ein schwerer Lebensweg beschieden ist. Unser Alltag wird sich auch in Zukunft fast ausschließlich auf Florian konzentrieren. Alleine lassen können wir ihn überhaupt nicht. Und eine Altersprognose kann man ganz einfach nicht wagen.“
(Quelle: Forum- Das Wochenmagazin)



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Kommentare

03.05.2012|von Fabiana

(Punkerslut) wrote an interesting post today onHere’s a quick expcretAccording to MMAWeekly, UFC veteran Din Thomas will probably have to go under the knife for an knee injury suffered at UFC Fight Night 11. During the fight with Kenny Florian, Din shot for a takedown and clearly injured his knee.

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